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Willkommen Jonathan Nott

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarDo. 03 Dez. 2026
Inhalt / Details

Willkommen Jonathan Nott – Ein neuer musikalischer Frühling | Konzerte & Rezitale

 

Das Vermächtnis von Pau Casals in den Händen von Jonathan Nott

„Die Musik, diese universelle Sprache, ist die Stimme des Friedens.“ Mit diesen Worten formulierte Pau Casals eine Überzeugung, die sein gesamtes künstlerisches und menschliches Leben durchzog. Das Gran Teatre del Liceu widmet ihm dieses Gedenkkonzert unter der Leitung von Jonathan Nott – als Hommage an eine Persönlichkeit, die die Musik zu einem moralischen Gewissen erhob und die künstlerische Geste zu einem Engagement für die Welt machte.

Casals war nicht nur einer der großen Cellisten des 20. Jahrhunderts, sondern auch eine ethische Stimme von universeller Bedeutung. Im Exil, aus Treue zu seinen Prinzipien, verstand er Musik als einen Akt der Verantwortung, fähig, die menschliche Würde selbst in den dunkelsten Zeiten zu bewahren. Sein Vermächtnis geht über die Aufführung hinaus: Es ist eine Art zu hören, zu widerstehen und zu hoffen.

 

Die Dirigate von Jonathan Nott, bekannt für ihre intellektuelle Klarheit und expressive Intensität, verleihen diesem Konzert eine Perspektive, die mit dem Geist von Casals in Einklang steht: Strenge, Tiefe und äußerste Aufmerksamkeit für die Bedeutung jedes einzelnen Werkes. Musik erscheint hier nicht als Monument, sondern als lebendige Erfahrung, durchdrungen von Erinnerung und gegenwärtiger Reflexion.

Innerhalb einer Saison, die um die Spannung zwischen dem Sakralen und dem Sakrilegischen aufgebaut ist, gewinnt dieses Gedenkkonzert eine besonders eindringliche Resonanz. Pau Casals verstand Musik als einen nahezu sakralen Akt, jedoch niemals losgelöst von der Realität, sondern fähig, Gewalt, Ungerechtigkeit und auferlegtem Schweigen entgegenzutreten. Zwischen Ehrfurcht und moralischem Ungehorsam erinnert uns sein Vermächtnis daran, dass das wahrhaft Heilige nicht das Unberührbare ist, sondern das, was Verantwortung verlangt. In dieser fruchtbaren Reibung – zwischen Glauben und Widerspruch, zwischen Ritual und Engagement – wird Musik zu einem Raum der Wahrheit, in dem die Kunst das Gedächtnis ehrt und die Gegenwart befragt.

Besetzung

Violoncello – Truls Mørk
Sinfonieorchester des Gran Teatre del Liceu – Dirigent Jonathan Nott

 

Programm
Claude Debussy – Prélude à l’après-midi d’un faune
Robert Schumann – Konzert für Violoncello und Orchester in a-Moll, op. 129
Igor Strawinski – Le Sacre du printemps

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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