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Verdis Requiem

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarDi. 03 Nov. 2026 - Mi. 04 Nov. 2026
Inhalt / Details

Verdis Requiem | Konzerte & Rezitale

 

Verdis Requiem: eine Erfahrung, die Zeit und Tradition übersteigt

Ein Dialog zwischen Leben und Tod, zwischen Frömmigkeit und Übertretung.

In einem Raum, in dem Licht und Dunkelheit ineinanderfließen, entfaltet sich Verdis Requiem mit einer Intensität, die die Grenzen zwischen dem Sakralen und dem Sakrilegischen herausfordert. Dieses Konzert verspricht zweifellos das Requiem des Jahrhunderts zu sein – eine Erfahrung, die Zeit und Tradition übersteigt. Mit außergewöhnlichen Solisten, die die dramatische Ausdruckskraft des Werks verkörpern, wird jedes Wort und jede musikalische Phrase zu einem Dialog zwischen Leben und Tod, zwischen Frömmigkeit und Übertretung.

Komponiert zum Gedenken an den Dichter Alessandro Manzoni, ist das Requiem weit mehr als eine Totenmesse: Es ist ein Spektakel extremer Leidenschaften, von gewaltsamen und subtilen Kontrasten, in dem Chor und Orchester in Konflikt und Komplizenschaft treten und eine Klanglandschaft permanenter Spannung schaffen. Seine Höhepunkte, vom Schrecken des „Dies Irae“ bis zur erhabenen Ruhe des „Lacrimosa“, oszillieren zwischen der Majestät des Sakralen und einem fast aus der Operntradition stammenden kühnen Geist.

 

Die Solisten zeigen eine vokale Virtuosität, die ihrer Fähigkeit entspricht, die intimsten Dimensionen menschlichen Leidens und die Angst vor der Ewigkeit zu vermitteln. Jede Phrase und jeder vokale wie instrumentale Seufzer ruft den Kampf zwischen Glauben und Verzweiflung hervor und verwandelt das Konzert zugleich in ein profanes wie heiliges Ritual. Verdis Musik, mit ihrer kolossalen emotionalen Architektur, erfasst das Unaussprechliche: Sie stellt uns auf die Schwelle des Mysteriums, wo Schrecken und Transzendenz in einem einzigen Moment künstlerischer Reinheit verschmelzen.

Dieses Requiem zu erleben ist ein Akt völliger Immersion: eine Erfahrung, die Körper und Geist gleichermaßen ergreift und uns einlädt, über die Zerbrechlichkeit des Lebens und die unvergängliche Kraft der Kunst nachzudenken. In jeder Note ist es ein Ruf, der menschliche Grenzen herausfordert und uns daran erinnert, dass Musik ein Weg ist, direkt in die Ewigkeit zu blicken.

Besetzung

Sopran: Lise Davidsen
Mezzosopran: Aigul Akhmetshina
Tenor: Freddie De Tommaso
Bass: Christian Van Horn

 

Chor des Gran Teatre del Liceu – Dirigent Pablo Assante
Symphonieorchester des Gran Teatre del Liceu – Dirigent Nicola Luisotti

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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