Turandot

Lyrisches Drama in drei Akten, bestehend aus fünf Szenen. Libretto von G. Adami, R. Simoni und F. Alfano. Uraufführung: 25.04.1926 im Teatro alla Scala in Mailand. Erste Vorstellung in Barcelona: 30/12/1928 im Gran Teatre del Liceu. Letzter Liceu-Auftritt: 31/07/2009. Anzahl der Liceu-Aufführungen: 71.

Programm und Besetzung

LEITER - Josep Pons
Bühnenregie und Video - Franc Aleu
KODIREKTOR - Susana Gómez
SET DESIGN - Carles Berga
Kostüme - Chu Uroz
TECHNISCHE UND TECHNOLOGISCHE KOORDINIERUNG - Jose Vaalina
LICHT DESIGN - Marco Filibeck
PRODUKTION - Gran Teatre del Liceu (Gran Teatre del Liceu)
SYMPHONIEORCHESTER UND CHOR DER LICEU OPERA BARCELONA
Direktor des Chores - Conxita Garcia
COR VIVALDI
CHORUS-Direktor für Kinder - Òscar Boada


Guss


Prinzessin Turandot: Iréne Theorin - 7., 10., 13. Oktober 2010
Lise Lindstrom - 8., 11., 14., 16., 19., 22., 25. Oktober.
Kaiser Altoum: Chris Merritt
Timur: Alexander Winogradow - 7., 10., 13., 15., 18., 20., 24. Oktober.
Ante Jerkunica - 8., 11., 14., 16., 19., 22., 25. Oktober.
Calaf: Jorge de León - 7., 10., 13., 15., 18., 20. Oktober
Gregory Kunde - 8., 11., 14., 19., 22., 25. Oktober.
Liù: Ermonela Jaho - 7., 10., 13., 15., 15., 18., 20., 24. Oktober.
Anita Hartig - 8., 11., 14., 16., 19., 22., 25. Oktober.
Ping: Toni Marsol
Pang: Francisco Vas
Pong: Mikeldi Atxalandabaso
Ein Mandarin: Michael Borth
La princesa Turandot: Iréne Theorin
El príncep desconegut, Calaf: Gregory Kunde - 16. Oktober
Jorge de León - 24. Oktober

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Oktober 2019
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Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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