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NumEros Tanz

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarSa. 12 Juni 2027 - Mi. 16 Juni 2027
Inhalt / Details

NumEros – Compañía Nacional de Danza

 

 

NumEros: die Begegnung zwischen Begehren und Inspiration, die Bewegung strukturiert

Die Compañía Nacional de Danza kehrt auf die Bühne des Gran Teatre del Liceu zurück, um ein Triple Bill zu präsentieren: NumEros. Eine privilegierte Gelegenheit, drei szenische Tableaus zu erleben, geschaffen von drei absoluten Meistern der Choreografie des 20. Jahrhunderts: George Balanchine, der das Ballett des 20. Jahrhunderts neu definierte und es zu einer Architektur in Bewegung machte, in der Musik zu Raum und der Körper zu reiner Struktur wird; William Forsythe, der die klassische Sprache bis an ihre Grenzen dekonstruiert und sie in ein Forschungsfeld über Körper, Geometrie und zeitgenössisches Denken verwandelt hat; und schließlich Jacopo Godani, der dieses Erbe in eine extreme physische und visuelle Intensität überführt hat, in der mathematische Präzision mit einer viszeralen und radikal zeitgenössischen Energie koexistiert.

NumEros ist ein Titel, der aus der kreativen Reibung zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen, aber zutiefst komplementären Begriffen entsteht: numen und eros. Der Eros ist der verkörperte Lebensimpuls, die begehrende Kraft, die den Körper durchdringt und ihn in Bewegung versetzt; er ist schöpferische Energie, physischer Drang, Übermaß und Notwendigkeit. Das numen hingegen verweist auf das Immaterielle: die unsichtbare Präsenz, die poetische Inspiration, eine immanente Spiritualität, die den Willen des Interpreten transzendiert und die Geste über die bewusste Kontrolle hinaus lenkt. Wenn diese beiden Pole aufeinandertreffen, entsteht NumEros – ein Begriff, der zugleich den Zahlenwert als Ordnungsprinzip evoziert, als verborgenes Muster, das die Bewegung strukturiert und ihr Form gibt. Das Programm schlägt so eine Verbindung zwischen Begehren, Inspiration und Struktur vor, drei wesentlichen Dimensionen des schöpferischen Erlebens im Tanz.

 

Ausgehend von diesem Konzept vereint das Programm Werke von drei Schöpfern, die ein rigoroses, formales und tief mit numerischen Strukturen verbundenes choreografisches Denken entwickelt haben. In ihren Stücken wird Choreografie als Spannungsfeld zwischen dem Rationalen und dem Körperlichen konstruiert, zwischen dem Messbaren und dem Unreduzierbaren. Proportionen, Wiederholungen, Permutationen und Sequenzen funktionieren nicht als bloße kompositorische Schemata, sondern als durch den Körper erlebte Territorien. Der Körper führt keine Formen aus, sondern verkörpert sie, verändert sie und stellt sie in Frage. Tanz wird so zu einem Prozess, in dem mathematische Präzision auf die Überfülle des Begehrens trifft und formale Abstraktion auf die affektive Kraft der Geste.

NumEros ist Teil einer choreografischen Tradition, in der der Körper Denken in Bewegung ist. Das Ergebnis ist eine Erfahrung, in der die Zahl den Körper nicht begrenzt, sondern ihn zum Schwingen bringt.

Besetzung

Compañía Nacional de Danza
Sinfonieorchester des Gran Teatre del Liceu
Gustavo Díaz-Jerez, Klavier
Daniel Capps, Dirigent

 

Programm
Serenade | George Balanchine
Echoes from a restless soul | Jacopo Godani
Playlist (Track 1, 2) | William Forsythe

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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