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Neujahrskonzert

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarMo. 04 Jan. 2027
Inhalt / Details

Arien und Weihnachtslieder, Opernchöre und sinfonische Auszüge

Ein zeitgenössisches Ritual, in dem Tradition, Emotion und künstlerische Exzellenz in einer einzigen Geste zusammenfinden.

 

Zum zweiten Mal in Folge und sich als traditionelles Neujahrskonzert in unserem Land etablierend, erinnern uns das Orchester und der Chor des Gran Teatre del Liceu unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Jonathan Nott daran, dass die Klangkunst vielleicht die reinste Form der Transzendenz ist. In diesem Geist der Gemeinschaft und der Hoffnung feiert das Gran Teatre del Liceu dieses Ereignis erneut und bekräftigt damit seinen Anspruch, zu einem Bezugspunkt im musikalischen Kalender zu werden – ein zeitgenössisches Ritual, in dem Tradition, Emotion und künstlerische Exzellenz in einer einzigen Geste zusammenfinden.

Nach der Wirkung und symbolischen Kraft seiner ersten Ausgabe festigt dieses Konzert eine künstlerische Partnerschaft von hohem Wert. Bei dieser Gelegenheit stellt Jonathan Nott, bekannt für die Eleganz seiner Gestik, die spirituelle Dimension, die er der Musik verleiht, und seine tiefgehende Kenntnis des universellen Repertoires, seinen Taktstock in den Dienst eines Konzerts von großer Sensibilität – mit einem Programm, das den Reichtum des Belcanto, die Feierlichkeit des sinfonischen Repertoires und den leuchtenden Geist dieser Zeit des Neubeginns und der kollektiven Bestrebungen hervorhebt.

 

Die Sopranistinnen Ermonela Jaho und Núria Rial, der Tenor Freddie De Tommaso sowie der Countertenor Jakub Józef Orliński, weltweit bewundert und geprägt von intensiver dramatischer Ausdruckskraft, vermögen jede Phrase mit fesselnder theatralischer Kraft zu gestalten. Sie zeichnen sich durch ihre leuchtende Stimmführung, ihre raffinierte Phrasierung und eine Bühnenenergie aus, die sie zu zutiefst magnetischen Künstlern macht.

Gemeinsam erwecken sie unter der inspirierten Leitung von Nott ein Programm zum Leben, das Opernauszüge und emblematische Werke dieser Zeit vereint und einen Abend feiert, der sich in seiner zweiten Ausgabe als privilegierter Begegnungsraum bestätigt – eine emotionale Reise von außergewöhnlicher Schönheit und eine Bekräftigung der Kraft der Musik als Sprache der Erneuerung und der Hoffnung.

Besetzung

Sopran: Ermonela Jaho
Countertenor: Jakub Józef Orliński
Tenor: Freddie De Tommaso

 

Chor des Gran Teatre del Liceu – Dirigent Pablo Assante
Sinfonieorchester des Gran Teatre del Liceu – Dirigent Jonathan Nott

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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