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Monteverdi Madrigale VIII

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarDo. 27 Mai 2027
Inhalt / Details

Monteverdi Madrigale VIII – Concerto Italiano

 

Die Madrigale von Claudio Monteverdi (1567–1643) sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Musikgeschichte und stellen den Höhepunkt eines Genres dar. In ihrer Entwicklung ebnen sie zugleich den Weg für die Geburt eines neuen Genres: der Oper. In neun Büchern zwischen 1587 und 1651 veröffentlicht – das letzte posthum – bildet der Madrigalzyklus eine faszinierende und poetische Reise zu den Ursprüngen der Oper, die am Liceu in der Saison 2021–2022 begann.

Fünf Jahre liegen zwischen der Veröffentlichung des Sesto Libro de’ Madrigali (1614) und des Concerto. Settimo Libro de’ Madrigali (1619), beide aus Monteverdis venezianischer Zeit. Doch das Settimo Libro markiert einen entscheidenden Bruch mit der vorherigen Tradition. Schon der Titel Concerto verweist auf die Verbindung heterogener Elemente und kündigt eine neue formale und expressive Konzeption an.

 

Zum ersten Mal verlässt Monteverdi die feste fünfstimmige Besetzung und entscheidet sich für eine vielfältige Kombination von Formationen – insbesondere Duette – sowie für „andere Gesangsarten“ wie Arien, Canzonetten, Stücke im stile rappresentativo und einen ballo. All diese Werke werden vom Basso continuo begleitet, hier bereichert durch eine ausgefeiltere instrumentale Besetzung in zwei nach Tessitura unterschiedenen Ensembles.

Diese Transformation ist nicht nur eine Reaktion auf Marktanforderungen, sondern das Ergebnis einer tieferen Entwicklung der musikalischen Sprache. Das Buch eröffnet mit einem programmatischen Vorwort, das den Hörer auf eine Reise durch menschliche Emotionen einlädt. Die Einzelstimme gewinnt an Bedeutung, und die Beziehung zwischen Musik und Text intensiviert sich bis hin zu einer echten dramatischen Dimension.

In der Interpretation von Rinaldo Alessandrini am Pult des Concerto Italiano entfaltet sich diese Vision mit Klarheit und Sensibilität, dank einer verfeinerten, ausdrucksstarken und zutiefst monteverdianischen Aufführungspraxis. Das Settimo Libro erweist sich so als ein Werk, das direkt berührt und den Hörer ins Zentrum des emotionalen Erlebens stellt.

Besetzung

Dirigent: Rinaldo Alessandrini

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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