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La Bohème

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarMi. 30 Dez. 2026 - So. 31 Jan. 2027
Inhalt / Details

 

La Bohème – Giacomo Puccini

Oper in vier Bildern

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, nach Scènes de la vie de bohème von Henri Murger

 

In einer Welt der Kälte und Entbehrung entsteht eine Spiritualität aus einfachen Gesten, Zärtlichkeit und gemeinsamem Schweigen.

Mit einer außergewöhnlichen Besetzung — Pretty Yende, Ermonela Jaho, Carolina López Moreno, Freddie De Tommaso, Pene Pati, Kang Wang, Serena Sáenz, Sara Blanch, Andrzej Filończyk, Artur Ruciński, Carles Pachon und anderen — und unter der musikalischen Leitung von Maestro Giacomo Sagripanti kommt La bohème ans Liceu mit der Intensität einer Geschichte, die das Publikum weiterhin bewegt. Die klassische Inszenierung von Paolo Gavazzeni und Piero Maranghi aus dem Teatro Regio di Torino lädt dazu ein, ein intimes und zugleich lebendiges Paris zu entdecken, in dem jede Emotion mit Aufrichtigkeit entfacht wird.

In diesem bohemischen Universum, zwischen der Enge der Mansarden und der Weite menschlicher Sehnsucht, enthüllt Puccini ein bewegendes Paradox: In einer Welt der Kälte und Entbehrung entsteht eine Spiritualität aus einfachen Gesten, Zärtlichkeit und gemeinsamem Schweigen. Liebe wird zum Ritual; Armut zum Martyrium; Leichtigkeit, Sünde und Kunst werden zu einem Weg unerwarteter Erlösung.

 

Die jungen Menschen, die dort leben, sind keine Helden, sondern Seelen, die lachen, zweifeln und sich mit einer ebenso zerbrechlichen wie intensiven Leidenschaft an das Leben klammern. Rodolfo und Mimì verkörpern eine Liebe, die zwischen erträumter Ewigkeit und unvermeidlicher Vergänglichkeit schwankt. Mimì verwandelt mit ihrer fast liturgischen Sanftheit den Abschied in einen Moment unvergesslichen tragischen Lichts.

Boheme – respektlos, frei, ungeordnet – ist zugleich eine subtile Geste des Aufbegehrens: den Tempel durch das Zimmer zu ersetzen, das Ritual durch die Improvisation, die Regel durch die Leidenschaft. In diesem intimen Raum fängt Puccinis Musik das Beben der Seele ein und erhebt das Flüchtige zur reinen Emotion.

Denn La Bohème ist nicht nur die Chronik junger Künstler; sie ist die Offenbarung eines Geheimnisses, das nur die Liebe enthüllen kann. Einer Liebe, die in ihrem zerbrechlichsten Augenblick einen unauslöschlichen Eindruck bei all jenen hinterlässt, die sie erlebt haben.

  • 🕒 Dauer
    • ca. 2 Stunden 30 Minuten
Besetzung

Rodolfo: Pene Pati (30. Dezember, 5., 8., 13. und 17. Januar)
Rodolfo: Freddie De Tommaso (2., 7. und 18. Januar)
Rodolfo: Roberto Alagna (11. und 14. Januar)
Rodolfo: Kang Wang (3., 9., 12., 16. und 19. Januar)

Marcello: Andrzej Filończyk (30. Dezember sowie 5., 8., 13. und 17. Januar)
Marcello: Artur Ruciński (2., 7., 11., 14. und 18. Januar)
Marcello: Carles Pachon (3., 9., 12., 16. und 19. Januar)

Schaunard: Joan Martín-Royo (30. Dezember sowie 5., 8., 13. und 17. Januar)
Schaunard: Milan Perišic (2., 7., 11., 14. und 18. Januar)
Schaunard: Pau Armengol (3., 9., 12., 16. und 19. Januar)

Colline: Nicolas Testé (30. Dezember sowie 5., 8., 13. und 17. Januar)
Colline: Alejandro Baliñas (2., 7., 11., 14. und 18. Januar)
Colline: Krzysztof Bączyk (3., 9., 12., 16. und 19. Januar)

Mimì: Pretty Yende (30. Dezember sowie 5., 8., 13. und 17. Januar)
Mimì: Ermonela Jaho (2., 7., 11., 14. und 16. Januar)
Mimì: Carolina López Moreno (3., 9., 12., 18. und 19. Januar)

Musetta: Sara Blanch (30. Dezember sowie 5., 8., 13. und 17. Januar)
Musetta: Serena Sáenz (2., 7., 11., 14. und 18. Januar)
Musetta: Alexandra Oomens (3., 9., 12., 16. und 19. Januar)

Benoît / Alcindoro: Carlos Chausson
Straßenverkäufer: Andrea Antognetti
Straßenverkäufer: Alberto Espinosa
Parpignol: Francisco Ariza
Parpignol: Miguel Rosales
Zollbeamter: Dimitar Darlev
Zollbeamter: Pau Bordas
Sergeant: Alessandro Vandin
Sergeant: Igor Tsenkman

 

Regie – Paolo Gavazzeni und Piero Maranghi
Bühnenbild – Leila Fteita und Rinaldo Rinaldi
Kostüme – Originalkostüme von Adolf Hohenstein, rekonstruiert von Nicoletta Ceccolini
Licht – Andrea Anfossi
Produktion – Teatro Regio di Torino
Chor des Gran Teatre del Liceu – Leitung Pablo Assante
Symphonieorchester des Gran Teatre del Liceu – Leitung Giacomo Sagripanti

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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