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Die Zauberflöte

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarMo. 05 Juli 2027 - Do. 29 Juli 2027
Inhalt / Details

Die Zauberflöte – Wolfgang Amadeus Mozart

Singspiel in zwei Akten

Libretto von Emanuel Schikaneder nach dem Werk Lulu, oder die Zauberflöte von A. J. Liebeskind

 

Eine szenische Utopie, in der Musik und Bild eine Brücke zwischen gegensätzlichen Welten schlagen

In dieser neuen Produktion von Marcos Morau, Choreograf und Gründer von La Veronal, und unter der Leitung von Josep Pons in seiner neuen Funktion als Ehrendirigent des Orchesters des Liceu, wird Die Zauberflöte als außergewöhnliches Ereignis präsentiert: eine szenische Utopie, in der Musik und Bild eine Brücke zwischen gegensätzlichen Welten schlagen.

Das Wunder von Wolfgang Amadeus Mozart ist weit mehr als ein Initiationsmärchen in fantastischem Gewand. Zwischen verzauberten Tieren und rituellen Prüfungen entfaltet sich ein symbolisches Universum, in dem das Heilige und das Profane koexistieren, einander gegenüberstehen und sich verwandeln. Die Reise von Tamino und Pamina ist eine spirituelle Überquerung: Sie überwinden Ängste, Schweigen und Trugbilder, um zu einer Form des Wissens zu gelangen, das von innen erleuchtet. Im Sonnentempel Sarastros stehen Vernunft, Weisheit und Brüderlichkeit als ordnende und befreiende Ideale; jeder Schritt des Rituals ist eine Metapher für den Aufstieg der Seele aus der Dunkelheit hin zur Erkenntnis.

 

Doch kein Licht existiert ohne Schatten. Die Königin der Nacht verkörpert die verwundete Kraft, die sich in einen Sturm verwandelt, eine uralte Macht, die zur Rache wird. Ihre Arie – ebenso faszinierend wie abgründig – ist ein sakrilegischer Akt: der Befehl zum Töten im Namen der Tochterliebe, in dem weibliche Autorität nicht mehr schützt, sondern zerstörerisch wird.

Mit seiner visionären Musik verwandelt Mozart diese Oper in eine wahre weltliche Liturgie. Selbst Papageno mit seiner strahlenden Unschuld ist Teil dieser Spannung zwischen Begehren und Disziplin, Spiel und Glauben.

In der choreografischen Vision von Marcos Morau wird das Märchen als erwachsene Erzählung neu geboren, die daran erinnert, dass der Weg des Lichts stets durch den Schatten führt; dass Wissen niemals vererbt, sondern erkämpft wird. Und unter der inspirierenden Leitung von Josep Pons kulminiert Die Zauberflöte in einer Apotheose der Erlösung: Was wie Karikatur erschien, wird zum Symbol, und was wie Magie erschien, offenbart sich als innere Wahrheit.

  • 🕒 Dauer
    • ca. 2 Stunden 30 Minuten
Besetzung

Sarastro: John Relyea (5., 7., 14., 19., 21., 24., 26. und 29. Juli)
Sarastro: Alex Rosen (6., 8., 18., 20., 23., 25. und 28. Juli)
Tamino: Jack Swanson (5., 7., 14., 19., 21., 24., 26. und 29. Juli)
Tamino: Ben Bliss (6., 8., 18., 20., 23., 25. und 28. Juli)
Sprecher: Albert Dohmen
Priester / Wachen: Albert Casals
Priester / Wachen: Jeroboám Tejera
Königin der Nacht: Serena Sáenz (5., 7., 14., 19., 21., 24., 26. und 29. Juli)
Königin der Nacht: Alina Wunderlin (6., 8., 18., 20., 23., 25. und 28. Juli)
Pamina: Sara Blanch (5., 7., 14., 19., 21., 24., 26. und 29. Juli)
Pamina: Chelsea Zurflüh (6., 8., 18., 20., 23., 25. und 28. Juli)
Dame: Patricia Calvache
Dame: Gemma Coma-Alabert
Dame: Ana Victoria Pitts
Papagena: Lucía Iglesias
Papageno: Carles Pachon (5., 7., 14., 19., 21., 24., 26. und 29. Juli)
Papageno: Jan Antem (6., 8., 18., 20., 23., 25. und 28. Juli)
Monostatos: Jorge Rodríguez Norton (5., 7., 14., 19., 21., 24., 26. und 29. Juli)
Monostatos: Pablo García-López (6., 8., 18., 20., 23., 25. und 28. Juli)

 

Regie und Choreografie – Marcos Morau, La Veronal
Bühnenbild – Max Glaenzel
Kostüme – Sílvia Delagneau
Lichtdesign – Bernat Jansà
Dramaturgie – Roberto Fratini
Produktion – Gran Teatre del Liceu in Koproduktion mit dem Teatro Real und der Maestranza de Sevilla
Chor des Gran Teatre del Liceu – Leitung Pablo Assante
Sinfonieorchester des Gran Teatre del Liceu – Dirigent Josep Pons

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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