Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert mit katalanischen Übertiteln.
Dauer: ca. 130 Minuten – mit einer Pause von 15 Minuten.
Diese Zauberflöte versteht sich als eine bescheidene Hommage an all die Opernensembles, die mit Liebe die Straßen der Welt bereisten.
Mozart, wie wahre Kunst, muss nicht verstanden werden, um unsere Seele zu erreichen. Erhaben durch die Schönheit des Guten – unaussprechlicher Stoff der Träume, von der kleinsten Note an – offenbart sich Mozarts bescheidene Größe in einem Zustand völliger Abstraktion, des Vergessens: die Verschönerung bei Schopenhauer, implizite transzendentale Grundlage der Schönheit.
Transzendenz ist eine Tugend. Tugend ist die Fähigkeit eines Wesens, im Leben ideal zu handeln. Und wenn je ein Mensch dieses Vorrecht im langen, schweren und verschlungenen Diskurs der Geschichte – einem menschlichen Vorrecht – genossen hat, dann war es W. A. Mozart, und sein reinster Ausdruck: seine Zauberflöte.
Zusammenfassung
Erster Aufzug
Der junge Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht ausgesandt, um ihre Tochter Pamina zu retten, die vom Fürsten Sarastro entführt wurde. Der Vogelfänger Papageno wird Tamino zur Seite gestellt. Von den bis jetzt noch freundlichen drei Damen der Königin der Nacht erhält Tamino eine Zauberflöte, Papageno ein magisches Glockenspiel. Die beiden brechen auf, um Pamina zu befreien. Papageno findet Pamina in Sarastros Reich und berichtet ihr, dass der verliebte Tamino zu ihrer Rettung aufgebrochen ist. Sie wollen fliehen, um Tamino entgegenzueilen, treffen dabei jedoch auf Sarastros Oberaufseher Monostatos, dem sie mit Hilfe des Glockenspiels entkommen. Derweil erreicht Tamino Sarastros Weisheitstempel, wo er erfährt, dass Sarastro nur gute Absichten verfolge, was ihm nicht so ohne weiteres einleuchtet („So ist denn alles Heuchelei“). Tamino gerät in die Hände von Monostatos, der ihn als Gefangenen zu Sarastro bringt. Monostatos wird von Sarastro bestraft, Tamino und Papageno werden in den Prüfungstempel geführt und von Pamina getrennt.
Zweiter Aufzug
Sarastro wünscht, dass Tamino als Priester des Weisheitstempels geweiht wird, und erklärt, dass er, Sarastro, Pamina entführt habe, um sie vor der bösen Königin der Nacht zu bewahren, die auch den Tempel zerstören wolle. Tamino und Pamina seien füreinander bestimmt, und auch für Papageno gebe es eine Papagena. Sie müssten zuvor jedoch drei Prüfungen bestehen: Mündigkeit, Verschwiegenheit und Standhaftigkeit. Tamino und der zaghafte Papageno unterziehen sich den Prüfungen, Papageno versagt jedoch schon zu Beginn und darf Tamino nicht weiter begleiten. Pamina darf dagegen weiter ihrem Tamino folgen; mit Hilfe der Zauberflöte bestehen sie die letzten beiden Prüfungen. Der verzweifelte Papageno wird durch sein magisches Glockenspiel mit Papagena vereint. Die Königin der Nacht versucht einen Überfall auf den Tempel, wird dabei jedoch mit Monostatos und anderen Verbündeten vernichtet. Tamino und Pamina werden schließlich durch Sarastro gemeinsam in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen.