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Die Perlenfischer

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarSo. 10 Jan. 2027
Inhalt / Details

Die Perlenfischer – Georges Bizet | Oper im Konzert

Oper in drei Akten

Libretto von Eugène Cormon und Michel Carré

 

„Die Perlenfischer“: eine lyrische Meditation über Liebe, Pflicht und menschliche Fragilität

Die Perlenfischer – ein frühes Juwel von Georges Bizet – gehört zu jenen Werken, in denen romantischer Exotismus zu einer Metapher für Verlangen, Freundschaft und menschliche Zerbrechlichkeit wird. Bei dieser Gelegenheit stellen Marc Minkowski und seine Les Musiciens du Louvre die Partitur in ihrem lyrischsten und kontemplativsten Profil wieder her.

Minkowski, ein Meister darin, das französische Repertoire in seinem wahren Wesen neu zu verorten, entfaltet eine kaleidoskopische und transparente Lesart, geprägt von atmenden Farben, von Atemzügen, die zur Phrasierung werden, von einem orchestralen Puls, der sowohl die Ruhe der Wasser als auch den Schwindel verborgener Leidenschaften heraufbeschwört. Seine Art zu musizieren – präzise, lebendig, stets auf das musikalische Wort bedacht – macht diese Version zu einer Erkundung des Unfassbaren, das Bizet einzufangen wusste: jener Moment, in dem Liebe und Pflicht, Schwur und Begehren wie Wellen am Felsen zerschellen.

 

Diese emotionale Landschaft wird durch ein führendes Trio von außergewöhnlicher Intensität lebendig. Pene Pati verkörpert mit natürlicher Eleganz und leuchtendem Timbre den Nadir und singt aus der Seele, mit jener Mischung aus Verletzlichkeit und Glut, die „Je crois entendre encore“ zu einer der ätherischsten Liebeserklärungen des Repertoires macht. Elsa Dreisig formt mit ihrer flexiblen und strahlenden Stimme eine Leïla voller innerer Wahrheit, eine Priesterin zwischen Glauben und Herz, die Zartheit und Entschlossenheit in einer einzigen Linie vereint. An ihrer Seite verleiht Florian Sempey dem Zurga eine verletzte Noblesse und eine menschliche Intensität, die den finalen Konflikt nicht zu einer bloßen dramatischen Wendung, sondern zu einem Akt tiefen Mitgefühls macht.

In den Händen dieser Künstler erscheint Die Perlenfischer als eine Meditation über Erinnerung und Schicksal: ein Gesang der im Stillen geborenen Leidenschaften, die dennoch imstande sind, eine Welt zu entflammen. Zwischen der orchestralen Raffinesse von Marc Minkowski und der inneren Kraft des führenden Trios gewinnt das Liceu ein Juwel des Repertoires zurück, erfüllt von Atem und Geheimnis. Eine musikalische Perle, die, einmal gefunden, weiter unter den Schatten des Meeres leuchtet.

  • 🕒 Dauer
    • ca. 2 Stunden 30 Minuten
Besetzung

Nadir: Pene Pati
Zurga: Florian Sempey
Léïla: Elsa Benoit
Nourabad: Edwin Crossley-Mercer

 

Kammerchor des Palau de la Música Catalana – Dirigent: Xavier Puig
Les Musiciens du Louvre – Leitung: Marc Minkowski

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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