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Die Milde des Titus

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarMi. 25 Nov. 2026 - Di. 01 Dez. 2026
Inhalt / Details

 

Die Milde des Titus – Wolfgang Amadeus Mozart

Opera seria in zwei Akten

Libretto von Pietro Metastasio und Caterino Mazzolà

 

Die Milde des Titus ist eine Oper intensiver Leidenschaften, durchzogen von Liebe, Verrat und Vergebung.

Die Milde des Titus ist eine Oper intensiver Leidenschaften, durchzogen von Liebe, Verrat und Vergebung. David McVicars Inszenierung beim Festival d’Aix-en-Provence besticht durch ihre visuelle Kraft und ihr tiefgehendes psychologisches Porträt der Figuren. Am Pult bietet Maestro Jordi Savall eine Deutung von außergewöhnlicher Eleganz und poetischer Tiefe. Mit einer transparenten, prägnanten und farbenreichen musikalischen Leitung legt Savall die ganze dramatische Modernität Mozarts offen und entfacht die moralische Energie, die dieses Werk durchzieht, neu.

In nur sechs Wochen zur Krönung Leopolds II. in Prag im Jahr 1791 komponiert, zeigt Die Milde des Titus einen einsamen Kaiser, verwundet durch den Verrat seines Umfelds, der dennoch zu einer Gnade fähig ist, die ihn zum Symbol einer höheren politischen Ethik macht. Der Kontrast zu Vitellias manipulativer Dunkelheit und zu Sestos Zerrissenheit zwischen Loyalität und Begehren schafft ein Drama von außergewöhnlicher Intensität.

 

Auch die musikalische Architektur vertieft diese Dimension: Titos edle Arien stehen im Gegensatz zu Sestos innerem Aufruhr – etwa im virtuosen Parto, parto – und zur reuigen Spannung von Deh, per questo istante solo. Mozart bewegt sich zwischen Turbulenz und Erhebung, zwischen menschlicher Schwäche und moralischer Stärke.

Drei Monate vor dem Tod des Komponisten uraufgeführt, faszinierte die Oper das 19. Jahrhundert und bleibt ein dramatisches Wunder, in dem sich Erotik, Macht und politischer Ehrgeiz mit einem radikalen Bekenntnis zur Barmherzigkeit verbinden. Mit einer erstklassigen Besetzung – Jack Swanson (Tito), Marianne Crebassa (Sesto) und Karine Deshayes (Vitellia) – gewinnt McVicars Deutung eine zeitgenössische Intensität, die die Aussage noch verstärkt.

Wenn die Aufklärung ihr Vertrauen in die Versöhnung setzt, sublimiert Mozart diese Idee in einem Werk, das die Vergebung zu einer verwandelnden Kraft erhebt. Ein leuchtendes, visionäres Ende, das Beethoven vorausdeutet und Mozarts letzte Opera seria als moralischen und theatralischen Triumph weiht.

  • 🕒 Dauer
    • ca. 2 Stunden 40 Minuten
Besetzung

Tito Vespasiano: Jack Swanson
Vitellia: Karine Deshayes
Sesto: Marianne Crebassa
Servilia: Lina Johnson
Annio: Marian Beate Kielland
Publio: Božidar Smiljanić

 

Inszenierung – David McVicar
Bühnenbild – Bettina Neuhaus und David McVicar
Kostüme – Jenny Tiramani
Lichtdesign – Jennifer Tipton
Produktion – Gran Teatre del Liceu (entstanden beim Festival d’Art Lyrique d’Aix-en-Provence 2011)
Chor des Gran Teatre del Liceu – Leitung Pablo Assante
La Capella Nacional de Catalunya – Leitung Lluís Vilamajó
Le Concert des Nations – Leitung Jordi Savall

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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