Die großen Ballette Canadiens de Montréal

Ein faszinierender Doppelkram aus zeitgenössischem Tanz und Ballett, der uns von der Dunkelheit ins Licht und von Pergolesi bis Beethoven führt.


Dieser anregende Doppelschlag der Choreographen Edward Clug und des verstorbenen Uwe Scholz ist eine Reise aus der Dunkelheit ins Licht: von der traurigen Klage von Pergolesis Stabat Mater bis zu Beethovens Siebter Symphonie, die Wagner als "die Apotheose des Tanzes" bezeichnete.

Programm und Besetzung

Künstlerisches Profil


STABAT MATERIAL


COREOGRAPHY: Edward Clug
SET- UND KOSTUMEN DESIGN: Jordi Roig
Assistent des Choreografen: Gaj Zmavc
LICHTANPassung: Marc Parent
MUSIK: Giovanni Battista Pergolesi'Stabat Mater'.
SOLISTEN: Maude Brunet und Kimy Mc Laren
7. SYMPHONIE


COREOGRAPHY: Uwe Scholz
Set- und Kostümdesign: Uwe Scholz
Assistentin des Choreografen: Roser Muñoz
ANPASSUNG: Ivan Cavallari
MUSIK: Ludwig van Beethoven. Symphonie Nr. 7 in A-Dur, Op. 92
COSTUMES: Alexander Ekman
LICHT: Marc Elternteil
Künstlerischer Leiter: Ivan Cavallari
SYMPHONIEORCHESTER DER LICEU OPERA BARCELONA
LEITER: Dina Gilbert

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September 2019
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Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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