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Die Capulets und die Montagues

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarFr. 30 Okt. 2026 - So. 22 Nov. 2026
Inhalt / Details

 

I Capuleti e i Montecchi – Vincenzo Bellini
Lyrische Tragödie in zwei Akten
Libretto von Felice Romani

 

Eine neue Deutung des Mythos von Romeo und Julia, die die Liebe in einer von Stolz und Gewalt geprägten Welt zu einer beinahe sakrilegischen Geste macht

Mit I Capuleti e i Montecchi bietet Bellini eine neue Perspektive auf den Mythos von Romeo und Julia und macht die Liebe zu einer beinahe sakrilegischen Geste in einer von Stolz und Gewalt geprägten Welt. Adrian Nobles Inszenierung für die Mailänder Scala kommt mit der musikalischen Leitung von Riccardo Frizza und den Stimmen von Lisette Oropesa und Raffaella Lupinacci, zwei führenden Vertreterinnen des heutigen Belcanto, an das Liceu.

Die Oper entfernt sich vom shakespeareschen Romantizismus und ist in der italienischen Tradition der Fraktionskonflikte verwurzelt, in der Hass eher Schicksal als Umstand ist. In diesem angespannten Umfeld wird die heimliche Liebe zwischen Giulietta und Romeo zu einer Kraft, die gesellschaftliche Normen herausfordert. Für ihr Umfeld ist ihre Liebe beinahe ein Vergehen, ein Bruch in der bestehenden Ordnung. Die Liebe ist heilig, weil sie frei ist, und wird als sakrilegisch empfunden, weil sie die Werte infrage stellt, die die Familienehre stützen.

 

Bellini verwandelt diesen Konflikt in Musik von großer Zartheit. Seine langen, ätherischen Melodien scheinen die Zeit anhalten zu wollen, als wollten sie die Liebenden vor einer Welt schützen, die sie verurteilt, bevor sie ihnen zuhört. Diese intime Klangwelt macht das Drama zu einer Reflexion über Verletzlichkeit, Widerstand und den Wunsch, inmitten des Chaos Wahrheit zu finden.

Das Ende, geprägt vom Selbstmord der beiden jungen Liebenden, erhält eine rituelle Bedeutung: ein letzter Akt der Treue, den die Welt nicht zu verstehen vermochte. Der Tod wird so zu einem Raum der endgültigen Vereinigung, in dem das Leben ihnen die Freiheit zu lieben verwehrt hat.

I Capuleti e i Montecchi: ein szenisches Gebet, in dem die Liebe im Lärm des Konflikts ihre eigene Stille sucht.

  • 🕒 Spieldauer
    • ca. 2 Stunden 50 Minuten
Besetzung

Capellio: Marko Mimica
Giulietta: Lisette Oropesa (30. Oktober sowie 2., 5., 8. und 11. November)
Giulietta: Marina Monzó (7. und 10. November)
Romeo: Raffaella Lupinacci (30. Oktober sowie 2., 5., 8. und 11. November)
Romeo: Caterina Piva (7. und 10. November)
Tebaldo: Iván Ayón-Rivas (30. Oktober sowie 2., 5., 8. und 11. November)
Tebaldo: Omar Mancini (7. und 10. November)
Lorenzo: Alejandro López

 

Regie – Adrian Noble
Bühnenbild – Tobias Hoheisel
Choreografie – Joanne Pearce
Kostümbild – Petra Reinhardt
Licht – Jean Kalman und Marco Filibeck
Produktion – Teatro alla Scala in Mailand
Chor des Gran Teatre del Liceu – Leiter Pablo Assante
Orchester des Gran Teatre del Liceu – Dirigent Riccardo Frizza und Sasha Yankevych (10. November)

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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