De Sheherazade a Yo, Carmen

María Pagés stellt ihre feminine, klischeefreie Vision von Carmen vor.


De Sheherazade a Yo, Carmen, die auf der ganzen Welt als eine der besten zeitgenössischen Flamenco-Shows gefeiert wird, ist eine neue Interpretation des Zigeunerzigarettenmädchens aus Mérimée's Novelle, das durch Bizet und den Geschichtenerzähler der Tausendundeiner Nacht berühmt wurde.


María Pagés interpretiert diese beiden Hauptfiguren neu als Frauen, die unerschrocken vorankommen, stolz auf ihre sexuelle Identität, Frauen ohne Konventionen und abgedroschene Folklore.


Pagés ermöglicht es uns, "die Stimme einer Frau zu hören, die klar und kraftvoll vor uns steht, um die Realität auszudrücken, die die weibliche Seele konfrontiert, baut und entwickelt".

Programm und Besetzung

Künstlerisches Profil


REGIE UND CHOREOGRAPHIE: María Pagés und El Arbi El Harti Khan.
George Bizet, Sebastián Yradier, Rubén Levaniegos, Sergio Menem, David Moñiz und María Pagés.
COREOGRAPHY AND COSTUMES: María Pagés
LICHT DESIGN: Pau Fullana
DRAMATURGIE: El Arbi El Harti
KOPRODUKTION: Maria Pagés und Gran Teatre del Liceu

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Juli 2020
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Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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