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Das Rheingold

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarSo. 07 Feb. 2027 - So. 21 Feb. 2027
Inhalt / Details

 

Das Rheingold – Richard Wagner

Epos in einem Akt. Prolog zur Tetralogie Der Ring des Nibelungen

Libretto und Musik von Richard Wagner

 

Die Geburt der Macht, ihre Korruption und der Bruch einer Ordnung, die ewig schien

Mit Das Rheingold, dem Vorspiel zu Der Ring des Nibelungen, eröffnet Wagner ein mythisches Universum, das unmittelbar in unsere Gegenwart spricht: die Geburt der Macht, ihre Korruption und der Bruch einer Ordnung, die ewig schien. In dieser Neuproduktion verwebt der Regisseur Tobias Kratzer Mythos und Moderne zu einer ebenso poetischen wie verstörenden Bilderwelt und verwandelt die Legende in ein lebendiges und zutiefst zeitgenössisches Theatererlebnis.

Das ursprüngliche Gold, der reine Schatz des Rheins, wird durch den Machtwillen entweiht. Mit dieser Tat setzt Alberich — verkörpert von Bo Skovhus — eine Kette von Täuschungen in Gang, die Götter und Menschen erschüttern wird. Im Zentrum des Konflikts stehen Wotan (Nicholas Brownlee), Fricka (Tanja Ariane Baumgartner) und die mächtige Erda (Okka von der Damerau), die die Spannungen einer zerbrechenden Götterwelt offenbaren. Die rätselhafte Präsenz Loges (Nicky Spence), die Unruhe Mimes (Mikeldi Atxalandabaso) sowie die Kraft von Fasolt (Ante Jerjunica) und Fafner (Wilhelm Schwinghammer) vervollständigen eine hochdramatische Wagner-Besetzung.

 

Aus dem Graben entfaltet Jonathan Nott die gesamte symbolische Kraft des Orchesters: Die Leitmotive erscheinen als klangliche Archetypen, die Wasser, Gier, Gesetz und verlorene Liebe evozieren. Seine präzise, organische und zutiefst erzählerische Leitung verwandelt die Partitur in einen lebendigen Organismus, der mit dem Drama atmet.

Das Rheingold ist nicht nur die Geschichte eines Rings: Es ist der Beginn einer spirituellen Krise. Liebe, Natur und Bindung werden zur Ware, doch in dieser Dunkelheit pulsiert auch eine Hoffnung: die Möglichkeit, den Kreislauf der Macht zu durchbrechen und das zurückzugewinnen, was nicht gekauft werden kann.

So stellt Wagner uns vor eine radikale Idee und eine überwältigende Schönheit: dass das wahrhaft Heilige nur dann wiedergeboren wird, wenn Ehrfurcht die Herrschaft überwindet — und dass wir vielleicht noch Zeit haben, zum Ursprung zurückzukehren.

  • 🕒 Dauer
    • ca. 2 Stunden 35 Minuten
Besetzung

Wotan: Nicholas Brownlee
Donner: Daniel Scofield
Froh: Roger Padullés
Loge: Nicky Spence
Alberich: Martin Winkler
Mime: Mikeldi Atxalandabaso
Fasolt: Ante Jerkunica
Fafner: Wilhelm Schwinghammer
Fricka: Tanja Ariane Baumgartner
Freia: Anett Fritsch
Erda: Okka von der Damerau
Woglinde: Ximena Agurto
Wellgunde: Jennifer Feinstein
Flosshilde: Helena Ressurreição

 

Regie – Tobias Kratzer
Bühnenbild und Kostüme – Rainer Sellmaier
Licht – Michael Bauer
Video – Manuel Braun, Jonas Dahl und Janic Bebi
Dramaturgie – Bettina Bartz und Olaf Roth
Koproduktion – Bayerische Staatsoper und Gran Teatre del Liceu
Chor des Gran Teatre del Liceu – Leitung Pablo Assante
Symphonieorchester des Gran Teatre del Liceu – Dirigent Jonathan Nott

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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