Cavalleria rusticana / Pagliacci

Cavalleria rusticana


Oper in einem Akt. Libretto von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci. Uraufführung: 17.05.1890 im Teatro Costanzi in Rom. Erste Aufführung in Barcelona: 9.05.1891 im Gran Teatre del Liceu. Letzter Auftritt von Liceu: 20/04/2011. Anzahl der Liceu-Aufführungen: 105.


Pagliacci


Operieren Sie in zwei Akten. Libretto von Ruggero Leoncavallo. Uraufführung: 21.05.1892 im Teatro Dai Verme in Mailand. Erste Aufführung in Barcelona: 25.01.1895 im Gran Teatre del Liceu. Letzter Auftritt von Liceu: 20/04/2011. Anzahl der Liceu-Aufführungen: 99.

Programm und Besetzung

Künstlerisches Profil


LEITER: Henrik Nánási
REGIE: Damiano Michieletto
Set- und Kostümdesign: Paolo Fantin
COSTUMES: Carla Teti
LICHT DESIGN: Alessandro Carletti
PRODUKTION: Royal Opera House Covent Garden (London), La Monnaie (Brüssel), Opera Australia (Sydney) und The Göteborg Opera.


SYMPHONIEORCHESTER UND CHOR DER LICEU OPERA BARCELONA
LEITER DES CHORES: Conxita Garcia
VEUS - COR INFANTIL AMICS DE LA UNIÓ
KINDERCHORLEITER: Josep Vila und Jover


Besetzung


Cavalleria rusticana (Cavalleria rusticana)


Santuzza: Elena Pankratova - 5., 9., 13., 16., 18., 21. Dezember
Oksana Dyka - 7., 10., 12., 15., 19., 22. Dezember.
Lola: Mercedes Gancedo
Turiddu: Roberto Alagna - 5., 9., 13., 18. Dezember
Teodor Ilincai - 7., 10., 12., 15., 19., 21. Dezember
Martin Mühle - 16., 22. Dezember 2010
Alfio: Ángel Ódena
Mamma Lucia: Elena Zilio - 5., 7., 9., 13., 16., 19., 22. Dezember.
Maria Luisa Corbacho - 10., 12., 15., 18., 21. Dezember.


Pagliacci


Nedda: Aleksandra Kurzak - 5., 7., 9., 9., 13., 16., 18. Dezember
Dinara Alieva - 10., 12., 15., 19., 21., 22. Dezember.
Canio: Roberto Alagna - 5., 9., 13., 18. Dezember
Fabio Sartori - 7., 10., 12., 15., 19., 21. Dezember.
Martin Mühle - 16., 22. Dezember 2010
Beppe: Vicenç Esteve
Silvio: Duncan Rock - 5., 9., 13., 16., 18., 21. Dezember.
Manel Esteve - 7., 10., 12., 15., 19., 22. Dezember.

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Dezember 2019
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Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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