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Assembly Hall Tanz

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarDo. 13 Mai 2027 - Mi. 19 Mai 2027
Inhalt / Details

Assembly Hall – Kidd Pivot / Crystal Pite

 

 

Eine Allegorie über das Gemeinschaftsgefühl zwischen alltäglicher Handlung und heroischer sowie komischer Fantasie

Assembly Hall, geschaffen von der Choreografin Crystal Pite und dem Dramatiker Jonathon Young für ihre Kompanie Kidd Pivot, entfaltet eine eigenständige Allegorie über das Gemeinschaftsgefühl. Das Werk spielt in einer lokalen Assembly Hall, wo sich eine Gruppe von Enthusiasten, die mittelalterliche Stücke nachstellen, zu ihrem jährlichen Treffen versammelt: der Countdown ist unerbittlich, die Kosten steigen, die Mitglieder werden weniger, und die Versammlung droht zu verschwinden.

In diesem Kontext webt Pite ein intimes und zugleich mythisches Universum, das zwischen alltäglicher Handlung und heroischer sowie komischer Fantasie fließt. Die acht Figuren, dargestellt von den Tänzern von Kidd Pivot, wechseln zwischen bürokratischen Diskussionen und fantastischen Verkörperungen: in Rüstungen gekleidet werden sie zu Rittern, Jungfrauen und legendären Gestalten in einer Choreografie, die zwischen Gegenwart und einer idealisierten Vergangenheit oszilliert.

Die Verwendung von Text ist unkonventionell: Die Stimmen, die wir hören, sind dramatische Aufnahmen, mit denen die Tänzer präzise Lippen- und Körperbewegungen synchronisieren. Dieses Mittel schafft einen ständigen Dialog zwischen Wort und Geste und verleiht zugleich dramatischen Reichtum und Humor.

 

Bühnenbild, Licht und Klang vervollständigen diese doppelte Welt mit einer subtilen und zugleich intensiven Ästhetik. Das Szenenbild verschmilzt mit der choreografischen Handlung und lässt das Publikum in einen Rahmen eintauchen, in dem sich administrative und mythische Welten mit Anmut und Tiefe verbinden.

Assembly Hall ist nicht nur eine Komödie und ein Drama, sondern auch eine Reflexion über Ausgrenzung, Hoffnung und das menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Die Imagination wird zugleich Zuflucht und Werkzeug, und das Ziel dieser Darsteller erweist sich als kraftvolle Metapher für unseren Wunsch, Gemeinschaft zu schaffen und zu bewahren.

Für Crystal Pite ist Bewegung das geheime Gedächtnis der Menschheit. Ihre Werke haben sie zu einer der innovativsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes gemacht, fähig, Emotion und theatrale Intelligenz mit hypnotischer Klarheit zu verbinden. Mit einer Sprache, die Präzision, Theatralik und überbordende Vorstellungskraft vereint, definiert Pite die erzählerischen Grenzen des Körpers neu. Ihre Karriere hat Kidd Pivot zu einer unverzichtbaren Referenz unserer Zeit gemacht.

Besetzung

Regie und Choreografie – Crystal Pite
Regie und Dramaturgie – Jonathon Young
Komposition und Sound – Owen Belton, Alessandro Juliani und Meg Roe
Bühnenbild – Jay Gower Taylor
Kostümbild – Nancy Bryant
Lichtdesign – Tom Visser
Video – Cybèle Young
Koproduktion – Edinburgh International Festival, Sadler’s Wells, Théâtre de la Ville, Centro Servizi Culturali Santa Chiara, National Arts Centre, Seattle Theatre Group, Canadian Stage, DanceHouse, Danse Danse, Le Diamant, Electric Company Theatre

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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