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Aida

VenueGran Teatre del Liceu
CalendarFr. 25 Sept. 2026 - So. 25 Okt. 2026
Inhalt / Details

 

Aida – Giuseppe Verdi
Oper in vier Akten
Libretto von Antonio Ghislanzoni

 

Ein visuelles Ritual, in dem Schönheit und Konflikt in ständigem Dialog stehen

Das Liceu eröffnet die Saison mit einer außergewöhnlichen Besetzung, angeführt von Anna Netrebko und Anna Pirozzi in der Rolle der Aida, zusammen mit Yusif Eyvazov und Piotr Beczała als Radamès. Ein luxuriöser Auftakt, um eine der monumentalsten Opern Verdis zum Leben zu erwecken, präsentiert in einer eindrucksvollen Inszenierung der iranischen Künstlerin Shirin Neshat, die Aida in „ein visuelles Ritual verwandelt, in dem Schönheit und Konflikt in ständigem Dialog stehen“.

Diese Produktion, ursprünglich für die Salzburger Festspiele geschaffen, vermeidet die übliche Grandiosität und verortet Verdis Drama in einem Universum großer symbolischer Kraft. Neshat verwandelt mit ihrer poetischen und engagierten Vision Aida in eine Geschichte, die sich mit zeitgenössischen Spannungen auseinandersetzt: Identität, Exil, Unterdrückung und die Fragilität der Macht. Die Oper wird so zu einem Spiegel der Gegenwart, in dem sich Ästhetik mit einer subtilen, aber durchdringenden politischen Lesart verbindet.

 

Oft als Liebesgeschichte im idealisierten Ägypten interpretiert, offenbart Aida einen tieferen Konflikt: den Zusammenprall zwischen dem Heiligen und der etablierten Macht. Aida, eine versklavte äthiopische Prinzessin, und Radamès, ein ägyptischer Held, lieben sich heimlich und stellen ein System in Frage, das Liebe als Dissens verurteilt. Ihre von Beginn an zum Scheitern verurteilte Geschichte legt eine starre Struktur offen, in der Recht und Religion vermischt werden, um Repression zu rechtfertigen.

Neshats szenische Interpretation intensiviert diese Spannung mit einer visuellen Schönheit, die auf Kritik nicht verzichtet. Im finalen Grab finden Aida und Radamès einen letzten Raum der Freiheit: Der Tod wird zur Erlösung, zu einem Akt emotionaler und spiritueller Befreiung, der die sie umgebende Gewalt überwindet.

Mit der musikalischen Leitung von Antonello Manacorda sowie mit Ekaterina Semenchuk und Ksenia Dudnikova als Amneris sowie Artur Ruciński und Igor Golovatenko in der Rolle des Amonasro eröffnet diese Aida die Liceu-Saison als großes Gesamtspektakel: Emotion, Reflexion und eine visuelle Kraft, die das Publikum einlädt, Oper als Ritual und zeitgenössische Erfahrung zu erleben.

  • 🕒 Laufzeit
    • ca. 4 Stunden
Besetzung

The King: Riccardo Fassi (25., 28. September, 1., 4. und 7. Oktober)
The King: George Andguladze (27. September sowie 2., 6., 9., 13. und 15. Oktober)
The King: Manuel Fuentes (23. und 29. September sowie 3., 8., 11. und 14. Oktober)

Amneris: Ekaterina Semenchuk (25., 28. September, 1., 4. und 7. Oktober)
Amneris: Ksenia Dudnikova (27. September sowie 2., 6., 9., 13. und 15. Oktober)
Amneris: Fiorenza Cedolins (23. und 29. September sowie 3., 8., 11. und 14. Oktober)

Aida: Anna Netrebko (25., 28. September, 1. und 4. Oktober)
Aida: Anna Pirozzi (27. September sowie 2., 6., 9., 13. und 15. Oktober)
Aida: Olga Maslova (23. und 29. September sowie 3., 8., 11. und 14. Oktober)
Aida: Ewa Plonka (7. Oktober)

Radamès: Yusif Eyvazov (25., 28. September, 1., 4. und 7. Oktober)
Radamès: Piotr Beczała (2., 6., 9., 13. und 15. Oktober)
Radamès: Arsen Soghomonyan (23., 27. und 29. September sowie 3., 8., 11. und 14. Oktober)

Ramfis: Alexander Köpeczi (25., 28. September, 1., 4. und 7. Oktober)
Ramfis: Giorgi Manoshvili (27. September sowie 2., 6., 9., 13. und 15. Oktober)
Ramfis: Simón Orfila (23. und 29. September sowie 3., 8., 11. und 14. Oktober)

Amonasro: Artur Ruciński (25., 28. September, 1., 4. und 7. Oktober)
Amonasro: Igor Golovatenko (27. September sowie 2., 6., 9., 13. und 15. Oktober)
Amonasro: Ariun Ganbaatar (23. und 29. September sowie 3., 8., 11. und 14. Oktober)

Bote: Moisés Marín

Priesterin: Carmen Buendía (25. und 28. September sowie 1., 2., 4., 7., 9., 13. und 15. Oktober)
Priesterin: Núria Vilà (23. und 29. September sowie 3., 6., 8., 11. und 14. Oktober)

 

Regie – Shirin Neshat
Bühnenbild – Christian Schmidt
Choreografie – Dustin Klein
Kostümbild – Tatyana van Walsum
Lichtdesign – Felice Ross
Video – Peter Venus

Koproduktion – Opéra national de Paris und Gran Teatre del Liceu, basierend auf der Originalproduktion der Salzburger Festspiele

Chor des Gran Teatre del Liceu – Leitung Pablo Assante
Symphonieorchester des Gran Teatre del Liceu – Leitung Antonello Manacorda und Josep Gil

Veranstaltungsort
Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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